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Der Fensterlkönig ist gekrönt!
Er heißt Florian Halbartsschlager und ist gebürtiger Niederösterreicher. In einem Herzschlag-Finale hat er sich mit beträchtlichem Vorsprung gegenüber seinem Finalgegner Tommek Poraszinski (Garmisch-Partenkirchen) am Samstag bei der Fensterln-Meisterschaft in Garmisch-Partenkirchen zum Sieg "genagelt". Trotz Sturm und Regen hatten Zuschauer und Teilnehmer eine Riesengaudi auf dem Mohrenplatz.
„Fensterln sollte bei Olympia zugelassen werden. Es war die reinste Gaudi“, sagte Halbartschlager freudestrahlend. „Der Parcours war wegen dem Regen echt schwer zu meistern. Das war nicht einfach, da musste man alles geben.“ Die Mühe auf dem Parcours sowie die Anreise haben sich voll und ganz gelohnt. Seiner Freundin hat er den Sieg zu verdanken. Sie meldete den Abiturienten und Leistungssportler (110 Meter Hürden) ungefragt bei der Fensterln-Meisterschaft an. Dafür darf sie nun mit dem amtierenden Red Bull Fensterlkönig am 29. August zum Spider Murphy Gang-Konzert nach Rottweil.
Bereits in den 19 Vorläufen entfachten die 38 Rivalen ein wahres Fensterln-Feuerwerk. Wer der Miss Dirndl als Erster ein dickes Bussi auf die Wange drückte, war der Sieger des Duells und rückte eine Runde weiter. Im Finale duellierte sich schließlich der 19-jährige Stuttgarter mit dem Lokalmatador Tommek Poraszinski, der im Vorlauf mit 13,19 Sekunden die schnellste Zeit des Tages aufstellte.
Beide setzten sich souverän in ihren jeweiligen Vorläufen durch, so dass es keinen eindeutigen Favoriten gab. Im Finale scheiterte Tommek dann aber an dem rutschigen „Holz vor der Hütten“, musste zurück auf die Erde springen, nochmal neu Anlauf nehmen und ließ hier bereits wertvolle Zeit liegen. Halbartschlager hingegen gelang ein fehlerloser Lauf. Das Rennen gab er bis zum Bussi nicht mehr aus der Hand und war somit der verdiente Sieger.
„Es war so lustig. Die haben alle richtig Gas gegeben und waren super ehrgeizig“, meinte Veronika Wilbert. „Manche Bussis waren allerdings recht heftig. Die glichen eher einer Watschen als einem zärtlichen Kuss“. Die Miss Dirndl des Jahres 2008 war neben dem Hauptpreis der Anreiz für die Brautwerber, den Parcours überhaupt auf sich zu nehmen. Bei der nächsten Fensterln-Meisterschaft stellt sie sich jederzeit wieder auf den Balkon. „Eine bessere Gelegenheit auf Bräutigamschau zu gehen, gibt es doch nicht, oder?“ Schließlich ist Veronika derzeit Solo...
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