GAP: Peta kritisiert erneut Anbindehaltung in UNESCO-Antrag

GAP: Peta kritisiert erneut Anbindehaltung in UNESCO-Antrag
Vedat Kandemir
Dienstag, 27 Juli 2021

Die Bewerbung um das UNESCO-Siegel Weltkulturerbe sorgt weiterhin für viel Diskussionsstoff im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Nach Kritik aus der Bevölkerung und einzelner Politiker hat sich nun auch die Tierrechtsorganisation PETA wiederholt zu Wort gemeldet. Der Vorwurf lautet, in einem Wort zusammengefasst: „Tierquälerei“. Und zwar geht es hierbei um die Haltungsform der Rinder. Denn die zeitweise Anbindehaltung ist Teil des Antrags. Laut PETA-Fachreferentin Illana Blog sei dies eine mittelalterliche Haltungsform, bei der Tiere im Stall über Monate und teils sogar lebenslänglich am Hals fixiert werden. Deshalb wird nun die UNESCO aufgefordert, diese, so wörtlich, lebensverachtenden Zustände nicht auch noch als Weltkulturerbe zu betiteln. Bereits im Vorfeld hatte sich PETA an den Landrat gewandt und zwei Mal auch in Garmisch-Partenkirchen protestiert.

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