Geretsried/Sieber: Crowdfounding-Aktion für Prozess

Freitag, 13 September 2019

Josef Hingerl, der Insolvenzverwalter der ehemaligen Großmetzgerei Sieber in Geretsried möchte den Freistaat Bayern wegen unrechtmäßigem Produktionsverbotes auf zwölf Millionen Euro Schadensersatz verklagen. Jetzt hat er deshalb eine Crowdfounding-Aktion ins Leben gerufen, denn der Prozess kostet 250.000€. Die Hälfte des Geldes habe er bereits durch anonyme Geldgeber erhalten, darüber schreibt der Münchner Merkur. Hingerl möchte vor Gericht prüfen lassen, ob die Warnung der Behörde, die 2016 zur Pleite des Unternehmens geführt hatte rechtens war. Innerhalb nur einer Woche habe der Freistaat die Großmetzgerei trotz aller Bedenken platt gemacht, so der Vorwurf der Millionenklage. Lebensmittelkontrolleure hatten bei Sieber in Geretsried mit Listerien belastete Wurst gefunden.

 

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