Missbrauch in SOS-Kinderdorf: Dießen wohl Ort der Taten

Montag, 11 Oktober 2021

Von Anfang der 2000er Jahre bis etwa 2015 soll es an einem SOS-Kinderdorf in Bayern Übergriffe auf Kinder gegeben haben. Das hat eine Studie Ende letzter Woche ergeben. Bei dem betroffenen Dorf soll es sich um das in Dießen gehandelt haben. Das bestätigte der ehemalige Leiter der Einrichtung Erich Schöpflin gegenüber dem Landsberger Tagblatt. Beschuldigt werden zwei Mitarbeiterinnen, die Kinder auf verschiedenste Weise missbraucht haben sollen. Psychologe Heiner Kaupp, er hat bereits den Missbrauchsskandal im Kloster Ettal aufgearbeitet, hat auch diese Fälle untersucht. Laut ihm soll eine Dorfmutter zum Beispiel einem Kind die Hausschuhe mit Klebeband festgeklebt haben. Eine andere Dorfmutter soll mit Kindern duschen gegangen sein oder sie in dunklen Kellern eingeschlossen haben.

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